Unternehmerische Verantwortung

 

Corporate Social Responsibility (CSR), also die freiwillige Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung durch Unternehmen, gewinnt zunehmend an Bedeutung. Die Verbraucher fordern von der Wirtschaft mehr Nachhaltigkeit und Gemeinwohlorientierung. Sie erwarten, dass Unternehmen ihre Mitarbeiter fair behandeln, ihren Konsumenten zuhören und umweltbewusst sowie sozial agieren. Und sie wollen Taten sehen. Wenn Unternehmen nachhaltig handeln, bauen sie nicht nur Vertrauen auf, sondern beeinflussen auch ihr Image, die Kaufbereitschaft sowie die Kundenbindung (Quelle: „Sustainability Image Score 2014“).

Auch in der Unternehmenskommunikation ist CSR in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Thema geworden. Neben der breiten Öffentlichkeit interessieren sich verstärkt Kunden, Geschäftspartner und Medien dafür, ob ein Unternehmen verantwortlich wirtschaftet oder nicht. Eine transparente und glaubwürdige Kommunikation kann der unternehmerischen Verantwortung eine Stimme geben und das CSR-Engagement nach innen und außen tragen.

CSR im Interesse der Europäischen Kommission

Schon seit über 10 Jahren treibt die Europäische Kommission das Thema CSR voran. Sie definiert CSR als ein System, „das den Unternehmen als Grundlage dient, auf freiwilliger Basis soziale Belange und Umweltbelange in ihre Unternehmenstätigkeit und in die Wechselbeziehungen mit den Stakeholdern zu integrieren“ (Quelle: Grünbuch Europäische Rahmenbedingungen für die Soziale Verantwortung der Unternehmen).

Die EU-Kommission hat ihre CSR-Definition Ende 2011 enger gefasst. Damit die Unternehmen ihrer Verantwortung in vollem Umfang gerecht werden, „sollten sie auf ein Verfahren zurückgreifen können, mit dem soziale, ökologische und ethische Belange sowie Menschenrechtsfragen in enger Zusammenarbeit mit den Stakeholdern in die Betriebsführung und in ihre Kernstrategie integriert werden“.