GPRA-Vertrauensindex 2017: Große Online-Plattformen verlieren Vertrauen

Die Ergebnisse des diesjährigen GPRA-Vertrauensindex stehen unter dem Einfluss von Fake News, Social-Media-Mobbing und Meinungsmanipulation. Die repräsentative Erhebung zum Status Quo der Vertrauensentwicklung in der deutschen Bevölkerung des Verbandes der Kommunikationsagenturen GPRA zeigt, dass die Zweifel an der Glaubwürdigkeit vor allem bei Kommunikations- und News-Plattformen hoch sind.

Ausgenommen von den Zweifeln ist Wikipedia – die nichtkommerzielle Online-Enzyklopädie genießt mit 71 Prozent das größte Vertrauen bei den 1.004 Befragten. Auf Platz zwei kommt die Internet-Suchmaschine Google mit 56 Prozent. Schlusslicht bildet Facebook: Hier vertrauen nur 22 Prozent den Aussagen.

Auch beim Thema Datenschutz schneiden die untersuchten Unternehmen beziehungsweise Plattformen schlecht ab: Nur knapp die Hälfte der Teilnehmer vertraut Amazon, eBay und Wikipedia in Bezug auf die Einhaltung des Datenschutzes. Mit knapp 20 Prozent bilden Yahoo und Facebook das Schlusslicht.

„Die teilweise verheerenden Ergebnisse sind die zwangsläufige Folge verfehlter Unternehmenskommunikation“, sagt Thorsten Hebes, Geschäftsführer von Serviceplan PR & Content und Mitglied des GPRA-Präsidiums. Dabei betont er, dass Schweigen und Aussitzen niemals eine echte Handlungsoption für Unternehmen sind. Nur der schnelle und konsequente Dialog mit den Usern und der Öffentlichkeit helfe, Vertrauen aufzubauen und zu sichern. Hier hätten viele Unternehmen gewaltigen Nachholbedarf.

Hier geht es zu den ausführlichen Ergebnissen des GPRA-Vertrauensindex 2017.

 

 

 

 

 

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