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Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex: Ein praxisnaher Berichtsstandard auf dem Vormarsch

Ein Standard, den vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMUs) für ihre CSR-Berichterstattung nutzen, ist der Deutsche Nachhaltigkeitskodex (DNK). Kein Wunder, denn die Inhalte des Berichtsrahmenwerks sind auf das Wesentliche reduziert und bieten klare Orientierung. Der DNK eignet sich somit besonders als Einstieg in die strategische Nachhaltigkeitskommunikation.

In 20 festgelegten Kriterien und einer Auswahl von Leistungsindikatoren beschreibt das berichtende Unternehmen kurz und knapp sein Nachhaltigkeitsengagement. Die Kriterien decken die Bereiche Strategie, Prozessmanagement, Umwelt, Gesellschaft sowie Governance ab. Durch den „Comply or explain“-Ansatz besteht die Möglichkeit, plausibel zu erklären, warum ein bestimmtes Kriterium nicht berichtet wird.

Der DNK ist ein von der Bundesregierung anerkannter und geförderter Berichtsstandard für die Nachhaltigkeitsberichterstattung. Darüber hinaus ist der der DNK der einzige nationale Standard, den die EU-Kommission für die ab 2017 geltende Berichtspflicht empfohlen hat. In einer Datenbank sind die sogenannten DNK-Entsprechenserklärungen der teilnehmenden Unternehmen öffentlich einsehbar.

Um insbesondere KMUs den Einstieg in die Nachhaltigkeitsberichterstattung zu erleichtern, hat der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) ein Schulungskonzept zur Anwendung des DNK entwickelt. HEINRICH gehört zu diesem Netzwerk aus DNK-Schulungspartnern und informiert in Kursen, Workshops sowie Seminaren über den DNK und unterstützt bei der konkreten Anwendung des Standards.

Der DNK baut auf bestehenden Berichtsstandards auf, wie der Global Reporting Intitiative (GRI) oder dem UN Global Compact. Die GRI-Richtlinien stellen wir Ihnen in unserem nächsten Beitrag vor (Teil III).

Hier gibt es weitere Informationen zum DNK.

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Die Top 5 der CSR-Berichtsstandards – Welcher Standard ist für mein Unternehmen geeignet?

GRI, DNK, ISO, GC, EMAS – Wenn Sie sich als Unternehmen dazu entschließen einen Nachhaltigkeitsbericht zu verfassen, haben Sie die Qual der Wahl. Sogenannte Berichtsstandards helfen Ihnen dabei, die wesentlichen Angaben für einen gesetzeskonformen CSR- oder Nachhaltigkeitsbericht zu identifizieren. Außerdem ermöglichen die Rahmenwerke, das unternehmerische Engagement systematisch zu vergleichen – was vor allem für Investoren interessant ist. Aber auch Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden profitieren von einer nachvollziehbaren Berichterstattung nach klar definierten Kriterien.

Spätestens seit Anfang dieses Jahres, mit Inkrafttreten der Berichtspflicht (diese gilt für Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern von öffentlichem Interesse wie Banken, Versicherungen und Fondsgesellschaften), stehen viele Unternehmen vor der Entscheidung, wie sie berichten wollen und sollen. Da kein verbindlicher Standard vorgeschrieben wird, liegt es am Unternehmen, ein geeignetes Rahmenwerk als Hilfsmittel zu wählen.

Laut einer Umfrage der IHK Nürnberg von 2016 zur Umsetzung der CSR-Richtlinie wendet ein Viertel der berichtenden kleinen und mittleren Unternehmen (KMUs) den Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) an, gefolgt von ISO 26000 (rund 20 Prozent) und UN Global Compact (GC) (rund zehn Prozent).

Wir helfen Ihnen dabei, sich im Dschungel der Berichtswerke zurechtzufinden. Welcher Standard für Ihr Unternehmen geeignet ist, muss individuell entschieden werden – je nach Branche, Größe und strategischer Zielrichtung. Wir beraten Sie gerne!

In unserer Beitragsserie stellen wir Ihnen die 5 wichtigsten Berichtsstandards vor. Im nächsten Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte zum DNK (Teil II).

 

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Neue Website für das Hollerhaus Ingolstadt – barrierefrei und benutzerfreundlich

Für das Hollerhaus Ingolstadt hat HEINRICH Konzeption, Design und technische Umsetzung der neuen Website übernommen. Das Hollerhaus Ingolstadt ist eine Einrichtung des Vereins für körper- und mehrfachbehinderte Menschen e.V. Unter dem Motto „Der Mensch im Mittelpunkt“ unterstützt der Verein Menschen mit Behinderung darin, ein möglichst selbstbestimmtes Leben zu führen.

So ist es gerade für behinderte Menschen wichtig, dass das reale und virtuelle Leben so barrierefrei wie möglich gestaltet sind. Aus diesem Grund waren Barrierefreiheit und Benutzerfreundlichkeit bei der Umsetzung des neuen Internet-Auftritts des Hollerhaus Ingolstadt das oberste Ziel. Die Homepage vereint diese beiden Aspekte mit einem offenen und modernen Erscheinungsbild. Da sie die wesentlichen Kriterien der Barrierefreiheit erfüllt, wurde die Website von der „Aktion Mensch“ als barrierefrei anerkannt.

Doch was zeichnet eine barrierefreie Homepage aus? Auf technischer Seite zählen dazu eine verstellbare Schriftgrößenfunktion, klare Kontraste und ein linksbündiger Flattersatz. „Alternativ-Texte“ beschreiben Bildinhalte und kommen blinden Menschen zugute. Inhaltlich stehen die Bedürfnisse und Fragen der Menschen mit Behinderung und ihrer Angehörigen im Mittelpunkt. Durch die Gliederung in Lebensbereiche finden Interessierte schnell Antworten auf ihre Fragen: Welche Wohnform passt zu mir? Welche Freizeitangebote bietet das Hollerhaus?

Andrea Menzel, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit des Hollerhaus Ingolstadt, ist sehr zufrieden mit dem Ergebnis: „Mit der HEINRICH Agentur für Kommunikation fand sich ein Partner, der die Herausforderung, eine barrierefreie Homepage zu entwickeln, kreativ und kompetent annahm. Die neue Homepage ist ein weiterer Schritt in Richtung Inklusion.“

Zur neu gestalteten Website des Hollerhaus Ingolstadt geht es hier.

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CSR nachhaltig kommunizieren

Glaubwürdigkeit ist das Schlüsselwort, wenn es um CSR geht. Das heißt, das Engagement muss zum Unternehmen passen. Um nicht in die „Greenwashing-Falle“ zu tappen, sollte man es als Unternehmen zum Beispiel vermeiden, ein Produkt wegen einer einzelnen Eigenschaft als umweltfreundlich zu bewerben, obwohl andere Produkteigenschaften umweltschädlich sind.

Doch das ist nur der Anfang – was bringt der ganze Einsatz, wenn keiner davon weiß? Deswegen lautet das Motto: Tue Gutes und sprich auf allen Kommunikationskanälen darüber! Crossmedial ist das Zauberwort.

Nachhaltige Kommunikation ist zielgerichtet, glaubwürdig und transparent. Im Fokus sollten dabei immer die Stakeholder stehen. Was erwarten die einzelnen Anspruchsgruppen? Wie erreiche ich sie im Kopf und im Herzen?

Das wohl prominenteste und ein sehr wichtiges Instrument ist der Nachhaltigkeitsbericht. Daneben sind aber auch andere Maßnahmen sinnvoll: Pressemitteilungen, Broschüren oder der Internetauftritt eignen sich, um das unternehmerische Engagement zu kommunizieren. Instrumente, die es ermöglichen, sich mit den Stakeholdern auszutauschen, bieten sich besonders an. Dazu zählen Veranstaltungen wie Messen und Dialogforen, aber auch verstärkt die Kommunikation über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter. Welche Kanäle passend sind, muss aber je nach Unternehmen und Zielsetzung entschieden werden. Eine langfristige CSR-Strategie mit einer nachhaltigen Kommunikation – so lautet das Ziel und dahin sollte der Weg gehen!

Haben wir ihr Interesse geweckt? Als Experte auf dem Gebiet CSR-Kommunikation beraten wir Sie gerne individuell und begleiten Sie auf diesem Weg!