image

Branchenunterschiede bei der CSR-Auskunft

Transparenz beim Thema Nachhaltigkeit hat in der deutschen Industrielandschaft einen unterschiedlichen Stellenwert. Während sich der Großteil des Bankwesens sowie der Chemie- und Automobilindustrie um einen transparenten Umgang mit ihren CSR-Aktivitäten bemüht, publizierte nur einer der fünf größten Lebensmittelkonzerne, der Deutsche Milchkontor, einen CSR-Bericht. Auch die Medien-, Informationsdienstleistungs- und Versicherungsbranche zeigt sich eher intransparent.

Im Gegensatz dazu scheinen einzelne mittelgroße Unternehmen aus dem Lebensmittelbereich, beispielsweise die Brauerei Neumarkter Lammsbräu sowie Alnatura, das Potential eines CSR-Berichts zu erkennen. Eine genaue Dokumentation des Lieferkettenprozesses ist in allen Branchen als mangelhaft bewertet.

Zu diesen Ergebnissen kam die Studie des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und des Unternehmensverbandes „future – verantwortung unternehmen“. Untersuchungsgegenstand waren dabei die Nachhaltigkeitsberichte aus dem Jahr 2015 von den 150 größten Unternehmen Deutschlands.

Näheres zur Studie finden Sie hier.

image

Trends bei Zeitungsverlegern: digitales Potenzial ausschöpfen

Drei große Entwicklungen spielen für Verleger im Jahr 2017 eine wichtige Rolle: Social Media, Big Data und Digitalisierung. Zum einen verbreiten Verlage Inhalte intensiver auf Social Media. Zum anderen setzen die Befragten mehr und mehr auf Big Data und nutzen zunehmend Algorithmen für Einsatzgebiete wie Vermarktung, Vertrieb oder Produktentwicklung. Zudem setzen sich Verlage zum Ziel, dem Trend der Digitalisierung zu folgen sowie Print- und Onlinredaktionen näher zusammenzubringen.

Zu diesem Ergebnis kam die aktuelle Trendumfrage im Auftrag des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV). Außerdem steht die thematisch spezifischere Ansprache der Zielgruppen sowie die Entwicklung neuer journalistischer Produkte immer mehr im Vordergrund.

Näheres zur Studie finden Sie hier.