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Xing und Facebook: Trennung von Beruflichem und Privatem

Trotz diverser Prognosen über sinkende Wachstumszahlen bleibt Xing auch im August das trafficstärkste deutsche soziale Netzwerk. Insgesamt 28,4 Millionen Visits verzeichnete der Betreiber aus Hamburg und überholt damit erstmals das soziale Netzwerk wer-kennt-wen (wkw). Nur noch 24,7 Millionen Visits weisen die aktuellen Daten der IVW für wkw aus, ein neuer Negativrekord (Quelle: http://de.statista.com).

Weitere Informationen zum Traffic der deutschen sozialen Netzwerke von August 2011 bis August 2013 finden Sie hier.

Während Xing in Deutschland vor allem für berufliche Zwecke genutzt wird, nutzen mehr als 40 Prozent der B2B-Entscheider Facebook vor allem privat. Das ergab eine aktuelle Befragung von Forrester Research unter knapp 400 Verantwortlichen in den USA, Frankreich, Kanada, Deutschland und Großbritannien. Lediglich 2 Prozent der Befragten nutzen die soziale Plattform für geschäftliche Zwecke. Anders als bei LinkedIn: 26 Prozent der Befragten nutzen das amerikanischen Karriere-Netzwerk für berufliches Netzwerken.

Hier geht’s zur Grafik des Monats aus der aktuellen Ausgabe der „absatzwirtschaft“.

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Grüner Job: Was ist und wie werde ich Nachhaltigkeitsbeauftragter?

Der grüne Arbeitsmarkt bietet Arbeitnehmern neue berufliche Chancen mit guten Perspektiven. Neue Berufsbilder wie beispielsweise ein innerbetrieblicher Nachhaltigkeitsbeauftragter lassen noch nie da gewesene Ausbildungswege und Studiengänge aus dem Boden sprießen oder bieten Quereinsteigern die Möglichkeit, sich neuen Herausforderungen zu stellen.
Aber was genau macht einen Nachhaltigkeitsbeauftragten aus? Über welche Karrierepfade ist die Position zu erreichen? Diese und weitere Fragen beantwortet Dennis Lotter, selbständiger Berater, Trainer und Sparringspartner im Bereich CSR, Business Development u.a., im Interview mit CSR NEWS. Lesen Sie hier das vollständige Interview

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„CSR muss Teil der Unternehmens-DNA werden“

Peter Heinrich (PH) im Gespräch mit dem CSR-Experten Dr. René Schmidpeter (RS).

PH: „Warum ist CSR in den letzten Jahren so in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt?“
RS: „Gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen war schon immer wichtig. Aber Managerfehlverhalten und Skandale, beispielsweise im Lebensmittelbereich, haben das Verbraucherbewusstsein noch mehr in diese Richtung gelenkt. Die Transparenz im Internet und neue Kommunikationsmöglichkeiten verstärken die Diskussion über gesellschaftliche Verantwortung. Deswegen versuchen Unternehmen auch immer mehr, sich richtig zu verhalten. Das war zunächst vor allem compliance-orientiert. Aber der meiner Meinung nach wichtigere Trend im Bereich CSR ist, dass Unternehmen nun die Chance erkennen, sich im Hinblick auf den Fachkräftemangel als nachhaltiger Arbeitgeber zu positionieren. Und auch die Kunden wissen es vermehrt zu schätzen, wenn Betriebe ihre Produkte ressourceneffizient produzieren.“

PH: „Wie lässt sich verantwortungsvolle Unternehmens – führung in die Praxis umsetzen?“
RS: „Indem man sich seiner Rolle in der Gesellschaft bewusst ist. Die Unternehmensführung sollte voll dahinter stehen. In einem zweiten Schritt muss mit den Mitarbeitern und in allen Bereichen das Thema diskutiert und eine gemeinsame Zielvorstellung entwickelt werden. Diese sollte dann auch mit externen Stakeholdern wie Zulieferern oder Kunden diskutiert werden. Am Ende muss die Unternehmenspositionierung in der Gesellschaft strategisch gesehen und bewusst vorgenommen werden. Deswegen ist es nötig, dass CSR in alle Bereiche und Managementinstrumente integriert wird. CSR muss Teil der Unternehmens-DNA werden und nicht nur ein bloßes Add-On.“

 PH: „Wie kann Kommunikation die CSR-Aktivitäten begleiten?“
RS: „Die interne Kommunikation ist zur Moderation und Begleitung interner Prozesse nötig. Alle Mitarbeiter sollten mit an Bord geholt werden. Aber vor allem in der externen Kommunikation gilt es, geeignete Formate zu definieren, um breit nach außen zu kommunizieren. Das Ganze muss in einem strukturierten strategischen Prozess geschehen. Dazu müssen die passenden Instrumente wie beispielsweise Stakeholderdialoge, Nachhaltigkeitsreporting oder Pressearbeit professionell und mit Fingerspitzengefühl eingesetzt werden.“

Dr. René Schmidpeter ist wissenschaftlicher Leiter des Zentrums für humane Marktwirtschaft in  Salzburg und lehrt „Corporate Social Responsibility“ an Universitäten im In- und Ausland. Gemeinsam mit Kollegen verfasste er mehrere einschlägige Publikationen zum Thema CSR, darunter u.a. „Corporate Social Responsibility – Verantwortungsvolle Unternehmensführung in Theorie und Praxis“ (2012).

 

 

 

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UNECE launcht Green Economic Toolbox

Die von der UN Economic Commission for Europe (UNECE) herausgegebene Website www.unece.org verfügt seit kurzem über eine „Green Economy Toolbox“. Die Toolbox bietet Werkzeuge für unterschiedliche Anspruchsgruppen wie beispielsweise Regierungen, Unternehmen, Wissenschaft und Nichtregierungsorganisationen. In englischer Sprache werden zahlreiche Praxistipps, Informationen, Leitlinien und Handlungsempfehlungen aus den Bereichen Umweltschutz, Energie, Bildung, Finanzen, Wohnen u.v.m. für eine „grüne” Unternehmensführung gegeben. In der Datenbank enthalten sind zudem Links zu Normen und Standards, Gesetzgebung, Schulungsmaterial sowie Hilfen für die Evaluation. Werfen Sie hier einen Blick in die Toolbox.

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Skepsis gegenüber grünen Produkt-Infos

Noch immer wird Produktangaben kaum Vertrauen geschenkt. Laut einer Umfrage würden die meisten Europäer mehr umweltfreundliche Produkte kaufen, wenn sie den Informationen und Aussagen der Hersteller glauben könnten. Nur 55 Prozent fühlen sich ausreichend über die Umweltfreundlichkeit ihrer gekauften Produkte informiert. Vor allem die Deutschen zeigten sich bei diesem Thema besonders skeptisch. Denn einer Studie zufolge misstrauen 68 Prozent den Herstellerangaben. Auch Berichte zum unternehmerischen Umweltengagement beäugen die Deutschen mit 70 Prozent kritischer als ihre europäischen Nachbarn. Mehr als ein Drittel der Befragten sprachen sich daher dafür aus, Unternehmen zu verpflichten eine ausführliche Berichterstattung über ihre Gesamtumweltleistung und Produkte zu geben. Denn die Mehrheit der Bürger glaubt, dass nachhaltige Produkte der Umwelt zu Gute kommen.

Weitere Informationen zur Studie finden Sie hier

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„CSR und Kommunikation“ – Buchvorstellung am 24. Oktober in Salzburg

Im November dieses Jahres erscheint das Buch „CSR und Kommunikation – Unternehmerische Verantwortung überzeugend vermitteln“. Herausgeber ist der Agentur-Geschäftsführer Peter Heinrich. Auf rund 180 Seiten liefern 16 Praxisbeiträge aus Branchen wie der Automobilindustrie, dem Bankenbereich, der Sanitärindustrie, dem Bauwesen, der Forstwirtschaft u.v.m. einen fundierten, praxisbezogenen Überblick über die Kommunikationsinstrumente, -möglichkeiten und -maßnahmen im Rahmen der CSR-Implementierung in deutschen Unternehmen.

Im Rahmen einer offenen und kostenfreien Veranstaltung zum Thema „Gesellschaftliche Verantwortung (CSR) in der Betriebswirtschaft“ wird das Praxishandbuch am Donnerstag, den 24. Oktober, in Salzburg vorgestellt. Unter der Moderation von Peter Heinrich berichten CSR-Verantwortliche namhafter Unternehmen und Organisationen wie Audi, die Bayerischen Staatsforsten, die IHK für München und Oberbayern sowie der SV Werder Bremen von konkreten Anwendungs- und Umsetzungsbeispielen unternehmenseigener CSR-Maßnahmen.

Im Laufe des Tages finden noch weitere Kommunikationspanels zu Buch-Neuerscheinungen statt. Veranstalter der Konferenz ist das „Zentrum für humane Marktwirtschaft“ der Wirtschaftskammer Salzburg (WKS) gemeinsam mit den Partnern der FH Salzburg und der IHK Nürnberg für Mittelfranken.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie die offizielle Einladung inklusive Programm finden Sie hier.

Sie möchten an der Konferenz zum Thema „Gesellschaftliche Verantwortung (CSR) in der Betriebswirtschaft“ teilnehmen? Dann melden Sie sich bitte bis Montag, den 14. Oktober, bei Michaela Zipperer, Tel. +43 (0)662 88 88 345 (E-Mail: mzipperer@wks.at) an.

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Neue Imagebroschüre für Gunvor – „Wir sorgen für Wärme und Mobilität“

Auf 16 Seiten präsentiert sich die Raffinerie Ingolstadt in der aktuellen Imagebroschüre als traditionsreiches und gleichzeitig modernes Unternehmen der Region. HEINRICH Agentur für Kommunikation entwickelte ein Broschürenkonzept, das wesentliche grafische Elemente anderer Printmittel des Unternehmens wieder aufgreift, dem Corporate Design der Gunvor GmbH folgt und trotzdem in ihrer Funktion als imagebildende Publikation heraussticht. Mit Hilfe der Rubriken „Historie“, „Arbeitgeber“, „Verantwortung“, „Leistungen“ und „Sicherheit“ wird das Unternehmen vorgestellt. Mit der Broschüre soll die Marke Gunvor in die Region eingeführt und das Leistungsangebot des Unternehmens dargestellt werden. Gleichzeitig positioniert sich Gunvor sowohl als attraktiver und moderner Arbeitgeber als auch als wichtiger Versorgungspartner.

Hier gehts zur Imagebroschüre http://www.heinrich-kommunikation.de/portfolio/wir-sorgen-fuer-waerme-und-mobilitaet/