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CSR-Kommunikation – Oft fehlt ein Gesicht

Die CSR-Kommunikation von deutschen Unternehmen lässt oft zu wünschen übrig. Zu diesem Ergebnis kam die Studie „Corporate Social Responsibility Benchmark 2012“ der Net Federation. Die Kölner Unternehmensberatung untersuchte dafür die CSR-Websiten von insgesamt 100 deutschen Unternehmen. Mehr als zwei Drittel der betrachteten Unternehmen besitzen einen eigenen CSR-Arbeitsbereich, 77 Prozent formulieren auch konkrete Ziele, doch nur etwas mehr als die Hälfte misst auch wirklich den Erfolg ihres CSR-Engagements. Besonders beim Thema Umweltschutz ist auffällig, dass die Kommunikation oft defizitär ist. So behandeln 80 Prozent der Unternehmen dieses Thema auf ihrer Internetseite, doch nur 40 Prozent nennen auch ökologische Kennzahlen zur Nachhaltigkeitsarbeit. Deshalb, so NetFederation, büßt die Erfolgsmessung hier an Glaubwürdigkeit und Transparenz ein. Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass nur bei 32 Prozent der befragten Unternehmen auf ihrer Website ein Statement des Vorstands zu CSR zu finden ist. Darüber hinaus haben nur 30 Prozent einen direkten Ansprechpartner zum Thema, an den sich nicht nur die Presse, sondern auch interessierte Kunden wenden können.

Mehr zur Studie unter www.csr-benchmark.de.

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BAU eröffnet das Messejahr 2013

Auch 2013 finden wieder zahlreiche Messen in Deutschland statt. Den Anfang macht die Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, BAU. Ab 14. Januar präsentieren in München mehr als 2.000 Aussteller aus über 40 Ländern ihre Produkte, Innovationen und Dienstleistungen. Nach wie vor bieten Messen viele Möglichkeiten und haben eine besondere Bedeutung für die Unternehmenskommunikation. Das unterstreicht der AUMA_MesseTrend, eine repräsentative Befragung deutscher Aussteller durch TNS Emnid. Demnach wollen viele deutsche Aussteller im Messejahr 2012/2013 ihre Etats erhöhen. 30 Prozent der befragten ausstellenden Unternehmen wollen mehr Geld ausgeben, 55 Prozent sogar viel mehr – lediglich 15 Prozent haben vor, ihr Budget für einen Messeauftritt zu kürzen. Darüber hinaus identifizierte die WuV vier Messe-Trends rund um den Messeauftritt: Dazu gehören ein nachhaltig sowie als Erlebniswelt konzipierter Messestand, neue Technologien wie Bewegtbild und QR-Code sowie Interaktion, um eine Marke erlebbar zu machen.

Mehr zur Studie unter www.auma.de.

Quelle: Werben & Verkaufen 48/2012